Verkehrsunfall S-Bahn gegen PKW

Am 12.02.2026 um 18:47 Uhr wurden mehrere Feuerwehren sowie die Kreisbrandinspektion zu einem schweren Verkehrsunfall auf die S-Bahn-Strecke zwischen Höhenkirchen-Siegertsbrunn und Dürrnhaar alarmiert. Gemeldet war ein Zusammenstoß zwischen einem PKW und einer S-Bahn.

Der Zugführer der Feuerwehr Höhenkirchen traf gemeinsam mit dem Rettungsdienst als erstes an der Einsatzstelle ein und erkundete umgehend die Lage, um die nachrückenden Kräfte gezielt einweisen zu können. An der Unfallstelle befand sich bereits ein Notarzt. Für den Insassen des PKW kam jedoch jede Hilfe zu spät – der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Da sich die betroffene Person außerhalb des Fahrzeugs befand, war keine technische Bergung erforderlich.

Im Fahrzeug befand sich noch ein Hund, der durch deformierte Fahrzeugteile eingeschlossen war. Das Tier wurde behutsam aus dem PKW befreit und im Anschluss der Polizei übergeben.

Aus dem PKW ausgetretene Betriebsstoffe wurden durch die Feuerwehr mit Auffangwannen gesichert, um eine Umweltgefährdung zu verhindern.

Der Rettungsdienst kümmerte sich parallel um den Triebfahrzeugführer, der unter dem Eindruck des Ereignisses stand. Weitere Rettungsdienstkräfte sichteten insgesamt 13 Fahrgäste in den Zugteilen. Glücklicherweise wurde keine der Personen verletzt. Nach Eintreffen eines Großraumrettungswagens konnten alle Fahrgäste die S-Bahn über eine Rettungsplattform verlassen und wurden vorübergehend betreut.

Nachdem ein Bestattungsunternehmen seine Arbeiten abgeschlossen hatte, wurde der PKW mithilfe von Ketten und dem Rüstwagen der Feuerwehr Hohenbrunn aus dem Gleisbett gezogen. Anschließend konnten Mitarbeitende der Bahn das Schienenfahrzeug technisch überprüfen und auf ein Abstellgleis überführen.

Nach erfolgreichem Abschluss aller Maßnahmen wurde die Feuerwehr Höhenkirchen aus dem Einsatz entlassen. Nach rund vier Stunden waren die Einsatzkräfte wieder im Gerätehaus.

Während des laufenden Einsatzes bereiteten sich im Hintergrund Angehörige von Einsatzkräften eigenständig darauf vor, im Bedarfsfall eine Verpflegung für die eingesetzten Kräfte bereitzustellen. Auch wenn diese Unterstützung letztlich nicht erforderlich wurde, zeigt dies den starken Zusammenhalt und die wertvolle Unterstützung im Hintergrund.

Wir bedanken uns bei allen helfenden Händen sowie den Feuerwehren Siegertsbrunn, Hohenbrunn, Hofolding, Ottobrunn, der Kreisbrandinspektion, der Polizei und dem Rettungsdienst für die super Zusammenarbeit!

© Thomas Gaulke

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